Wohl
kaum ein anderes Organ des Körpers hat im Rahmen der plastisch-ästhetischen
Chirurgie soviel Aufmerksamkeit erfahren wie die Nase. Prominent
und zentral im Gesicht prägt sie die charakteristischen Züge
des Menschen.
Die Nasenkorrektur war eine der ersten Operationen in der
ästhetischen Chirurgie; heute gehört sie zweifellos
zu den am häufigsten durchgeführten.
Ziel eines Eingriffes muss sein, eine natürliche Form
der Nase in Harmonie mit den umgebenden Gesichtsstrukturen
zu gestalten. Eine Optimierung der Nasenatmung muss herbeigeführt
werden. Keinesfalls darf die Funktion der Nase nach der
Operation beeinträchtigt werden.
Die
"klassische" Nasenoperation wird in folgenden
Schritten durchgeführt:
1.
Neuformung, Betonung und Anhebung der Nasenspitze
2. Abtragen eines möglichen Nasenhöckers oder
Auffüllung des Nasenrückens bei Einsattelung, um eine
neue Profillinie zu schaffen
3. Verschmälerung der Nasenpyramide
4. Begradigung der Nasenscheidewand als Funktionsoperation
Eine
Korrektur kann beispielsweise bei folgenden Veränderungen
der Nasenform durchgeführt werden:
- Höckernase - Schiefnase - Breitnase - Sattelnase - angeborene
und erworbene Fehlformen der Nasenspitze und der Nasenflügel.
Sichtbare
Narben entstehen nicht, da die Operationen vom Naseninneren, d.h.
über die Nasenlöcher durchgeführt wird. In seltenen
Fällen wird eine sogenannte "offene" Operation
durchgeführt. Bevorzugt wird für den Eingriff in der
Regel eine Allgemeinnarkose. Kleinere Korrekturen können
natürlich auch in örtlicher Betäubung durchgeführt
werden.