Die
Ober- und Unterlidkorrektur stellt für den Patienten
einen sehr zufriedenstellenden Eingriff dar. Gefahren drohen nur,
wenn durch unsachgemäße, d.h. übermäßige
Hautentfernung eine zu starke Verziehung der Lidkanten erzeugt
wird. Bei der Oberlidkorrektur wird der Hautschnitt entlang
der Lidfalte geführt, ein vorher markierter Hautstreifen
entfernt, ebenso kleinere Fettpolster aus einer inneren und mittleren
Tasche des Oberlides. Der Wundverschluss erfolgt entweder mittels
einer unter der Haut gelegten Naht oder mit feinen kleinen Einzelnähten,
so dass später keine Narben sichtbar bleiben.
Die
Korrektur des Unterlides unterscheidet sich nicht wesentlich
von der des Oberlides. Der Schnitt verläuft knapp
unter der Lidkante. Tränensäcke in Form von ausgeprägten
Fettpolstern werden beseitigt, überschüssige Haut, ggf.
erschlaffte Muskelstreifen entfernt. Allerdings werden sehr oft
die Fettpolster zur Unterfütterung der darunter liegenden
Muskelschicht (nach der Hamra-Methode) verwendet, um ein Einfallen
der Augenhöhlen
zu vermeiden.
Nach
dem Eingriff werden Ihnen die Augen für etwa 12
Std. verbunden. Anschließend sollte die auftretende
Schwellung regelmäßig mit kalten Kompressen
gekühlt werden. Wenn Sie wieder zu Hause sind, reiben Sie
zusätzlich die Schwellung und den eventuell auftretenden
Bluterguss öfters mit einer heparinhaltigen Salbe
(oder ähnlichem) ein.
Beide
Eingriffe können sowohl zusammen, als auch jeder für
sich, meistens stationär,
in der Regel in Allgemeinnarkose und in einigen wenigen Fällen
in Dämmerschlaf mit örtlicher Betäubung durchgeführt
werden. Das Nahtmaterial wird zwischen dem 7.
und 10. Tag nach der Operation durch den Arzt Ihres Vertrauens
entfernt.